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Einfach sparen! 15 schmerzlose Tipps

3. Dezember 2007

in Simplify

Münzen

photo by ocellnuri

Irgendwann mal habe ich angefangen, meine Ausgaben zu hinterfragen. Obwohl ich den Eindruck hatte, dass ich eigentlich nicht so viel ausgebe, habe ich es dennoch geschafft, mein Einkommen jeweils ganz zu brauchen (inklusive Ersparnisse). Das hat mich stutzig gemacht. Klar, ich habe einfach Freude an allem, was mit Strom läuft und viele Knöpfe hat :-) . Doch alleine darauf liessen sich meine Ausgaben nicht zurückführen. So habe ich – nun schon zweimal – einen Monat lang jede noch so kleine Ausgabe notiert und am Ende analysiert. Daraufhin habe ich dann doch einige Ausgaben gestrichen. Interessanterweise ist mir das sehr sehr leicht gefallen. Es gibt also durchaus Sparmöglichkeiten, ohne sich einschränken zu müssen.

Ich möchte mit euch 15 solche Möglichkeiten teilen, welche ich alle versuche umzusetzen. Sozusagen meine Top 15 der schmerzlosen Spartipps:

  1. Kaffee: Ein Kaffee kostet hier in einem Café eigentlich “nur” um die 4.20 Fr. Wenn man sich aber täglich auswärts einen Kaffee gönnt, dann kommt man schnell auf über 80 Fr. im Monat. Es wird sogar noch teurer, wenn es mehr als ein Kaffee pro Tag ist oder bei speziellen Kaffees (z.B. bei Starbucks). Alternative: Nicht täglich, Kaffee zu Hause trinken oder Thermosflasche ins Büro nehmen.
  2. Reste: Wenn ich koche, koche ich meist mehr als wir brauchen. Dann kann ich die Reste am nächsten Tag im Büro aufwärmen, anstatt auswärts essen zu gehen. Oft habe ich trotzdem keine Resten. Dann esse ich nur was Kleines (z.B. ein Sandwich und ein Birchermüesli) und wir kochen dann abends zu Hause.
  3. Aktionen: Wenn man genug Platz hat, kann man Sachen, die nicht verderben können, auf Vorrat zu kaufen, wenn sie gerade verbilligt sind (z.B. Toilettenpapier, Taschentücher, aber auch Dosen usw.). Wo gerade was verbilligt ist, kann man hier in der Schweiz beispielsweise auf www.aktionis.ch nachsehen und suchen.
  4. Einkaufszettel: Wenn ich mit einem Einkaufszettel einkaufe, dann bin ich erstens schneller, zweitens zielgerichteter und drittens gebe ich weniger Geld aus, weil ich nur die Dinge auf dem Zettel einkaufe. Wer natürlich gerne neue Dinge ausprobiert, der soll das auch tun. Es geht aber darum zu verhindern, dass man wild alles Mögliche einkauft.
  5. Öffentliche Verkehrsmittel: Zwar sind die öffentlichen Verkehrsmittel relativ günstig (meiner Meinung nach!), aber fallen finanziell durchaus ins Gewicht, wenn man sie täglich benutzt. Für kurze Strecken (=bis zu 30 Fahrradminuten) benutze ich daher das Rad oder gehe zu Fuss. Das ist gesund und spart Geld.
  6. Handy: Regelmässig seine Rechnung zu überprüfen, lohnt sich. Denn vielleicht gibt es ein günstigeres Abo für seine Zwecke. Was viele nicht wissen: Auch wenn man ein subventioniertes Handy zum Nulltarif “gekauft” hat, kann man nach ein paar Monaten auf ein billigeres Abo umsteigen (zumindest hier in der Schweiz bei meinem Anbieter). Einfach mal nachfragen!
  7. Telefon: Je nachdem wie viel man telefoniert, kann man hier ordentlich sparen. Man kann nicht nur den Anbieter wechseln, sondern auch komplett auf Internettelefonie umsteigen. Und viele Anbieter haben spezielle Tarifpläne (z.B. Nulltarif ab 19h abends).
  8. Standby: Man liest regelmässig, wie viel Strom man sparen kann, wenn man seine Geräte nicht im Standby-Modus laufen lässt. Das stimmt! Geräte, die sich nicht ganz ausschalten lassen, kann man auch an eine Steckleiste mit Kippschalter hängen. Geräte am Computer, die man nicht ständig benutzt, müssen nicht ständig laufen.
  9. Energiesparlampen: Energiesparlampen sparen sehr viel Geld, halten deutlich länger und werden nicht so warm. Heutzutage geben sie – je nach Hersteller! – auch ein Licht ab, welches sich kaum mehr von normalen Glühbirnen unterscheidet (sowohl von der Helligkeit wie auch von der Farbtemperatur her). Es gibt also keine Ausreden mehr! :-)
  10. 30-Tage-Warteliste: Das ist ein sehr guter Tipp für Menschen wie mich, die recht impulsiv Geld ausgeben können. Helfen kann, die Ausgabe zwar zu “genehmigen”, aber den Kauf erst in 30 Tagen zu vollziehen. Mir geht es so, dass ich bis dann oft gar nicht mehr den Wunsch nach dem Teil habe.
  11. Leihen statt kaufen: Viele Dinge kann man heute ausleihen: Bücher, CDs, DVDs usw. Alles, was man sich nur einmal ansehen oder lesen will, kann man sehr gut ausleihen, was recht viel Geld spart.
  12. Abos: Ich hatte ein paar Zeitschriften und Zeitungen abonniert, von denen ich einige kaum oder nur wenig gelesen habe. Diese Abos habe ich gekündet. Rechnet mal eure Abos zusammen, da kann einiges zusammen kommen. Vergesst nicht allfällige Abos für digitales Fernsehen oder spezielle Kanäle.
  13. Versicherungen: Es lohnt sich, jährlich zu prüfen, ob man eine Versicherung noch braucht und ob es günstigere Varianten gibt. In der Schweiz gibt es dazu www.comparis.ch.
  14. Internet-Bestellungen: Wenn ich keine Beratung brauche, weiss was ich will und etwas nicht anprobieren muss, dann bestelle ich es im Internet. Man muss zwar ein wenig schauen, dass der Anbieter auch seriös ist, aber dann kann man wiederum viel Geld sparen.
  15. Ausgaben automatisieren: Ich habe ein paar Daueraufträge, wo Ende Monat automatisch gewisse regelmässige Rechnungen bezahlt werden. So besteht nie die Gefahr, dass ich etwas vergesse und plötzlich keine Geld mehr dazu habe.

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{ 4 Kommentare… lesen Sie unten oder schreiben Sie selbst einen }

1 Rolf F. Katzenberger 3. Dezember 2007 um 20:57

Klasse Sammlung von Tipps für den Alltag!

Bei Energiesparlampen gibt es inzwischen auch welche mit Tageslichtspektrum, das wirkt dann nicht so “funzelig gelb” (aber zugegebenermaßen auch nicht so romantisch) wie eine normale Glühbirne und spart das Geld für eine eigene teure “Wohlfühl”-Lampe.

2 Ivan Blatter 4. Dezember 2007 um 06:29

@Rolf: Danke für den Hinweis! Früher galten ja Energiesparlampen als nicht so hell und als “kalt”, aber wie Dein Kommentar zeigt, gibt es mittlerweile alle möglichen Ausführungen.

3 Ivanka 4. Dezember 2007 um 22:01

Hallo Ivan, coole Seite :) . Bin momentan auf Stellensuche, und suche eine gute Vorlage fuer meinen CV. Kannst Du mir da weiter helfen ? gruesse

4 Ivan Blatter 5. Dezember 2007 um 09:07

@Ivanka: Hallo Namensvetterin :) Danke für das Kompliment!
Hmm, ein Vorlage für Deinen CV? Ich war zwar schon selber auf Stellensuche, aber ich bin kein Experte darin. Es wäre geschickter, wenn Du Dich an jemanden wendest, der wirklich etwas davon versteht. Wenn Du hier in der Schweiz auf Stellensuche bist, dann hast Du ja vermutlich einen RAV-Berater. Frag mal den, der kann Dir helfen oder Dich weiter vermitteln.

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